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    Zum Erntedankfest
    Zum Erntedankfest

    O Gott, von dem wir alles haben,
    die Welt ist ein sehr gro�es Haus;
    du aber teilest deine Gaben
    recht wie ein Vater drinnen aus.
    Dein Segen macht uns alle reich;
    ach lieber Gott, wer ist dir gleich?

    Wer kann die Menschen alle z�hlen,
    die heut' bei dir zu Tische geh'n?
    Doch muss die Nahrung keinem fehlen;
    denn du wei�t allen vorzusteh'n
    und schaffest, dass ein jedes Land
    sein Brot bekommt aus deiner Hand.

    Du machst, dass man auf Hoffnung s�et
    und endlich auch die Frucht genie�t.
    Der Wind, der durch die Felder wehet,
    die Wolke, die das Land begie�t,
    des Himmels Tau, der Sonne Strahl
    sind deine Diener allzumal.

    Und also w�chst des Menschen Speise,
    der Acker selbst wird ihm zu Brot;
    es mehret sich vielf�lt'gerweise,
    was anfangs schien, als w�r es tot,
    bis in der Ernte jung und alt
    erlanget seinen Unterhalt.

    Nun, Herr, was soll man noch bedenken?
    Der Wunder sind hier gar zu viel.
    So viel als du kann niemand schenken,
    und dein Erbarmen hat kein Ziel;
    denn immer wird uns mehr beschert,
    als wir zusammen alle wert.

    Wir wollen's auch keinmal vergessen,
    was uns dein Segen tr�get ein;
    ein jeder Bissen, den wir essen,
    soll deines Namens Denkmal sein,
    und Herz und Mund soll lebenslang,
    f�r unsere Nahrung sagen Dank.

    Autor: Kaspar Neumann (ca 17.Jh.)
    Titel: Zum Erntedankfest
    Gedichte zuZum Erntedankfestn wirfest

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