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    Die Burg
    Die Burg

    Die Burg hoch oben auf dem Berge thront.
    Mann fragt sich, wer heute dort wohl wohnt.
    Sie steht so trutzig seit Jahrhunderten dort,
    in malerischer Landschaft, an reizvollem Ort.

    Das Bild, das sich uns bietet, ist ein Genuß,
    im Hintergrund die Burg, ihr zu Füßen ein Fluß.
    Täler und Hügel, blauer Himmel, grüne Wälder.
    und vorgelagert riesige gelbe Getreidefelder.

    Wer mag sie vor Jahrhunderten belagert haben?
    Wie viele Pferde mussten den Berg hoch traben?
    Wer schleppte früher die Steine für ihren Bau?
    Wer waren wohl der Burgherr und seine Frau?

    Gar viele Knechte, Stallburschen. Kammerzofen,
    Mägde, die schürten frühmorgens den Holzofen,
    Gesinde, das für des Tages Arbeit eingeteilt war,
    auch eine Hebamme, wenn die Burgherrin gebar.

    Das Leben war einfach, beschaulich zu der Zeit.
    Die Wege zur nächsten Burg waren oft recht weit.
    So daß man froh war, wenn ein Minnesänger kam
    und sich der Unterhaltung auf der Burg annahm.

    Walter v. der Vogelweide ist sicher dort erschienen.
    Auch Wolfram v. Eschenbach war einer von ihnen.
    Es entstanden in dieser Zeit Titurel und Parzival
    Willehalm wie auch noch weitere Epen an der Zahl.

    Die Burgen haben auf die Menschen unserer Zeit
    eine eigenartige Faszination und auch einen Reiz.
    Die Kinder stellen sich vor, ein edler Ritter zu sein
    und spielen einen solchen, sind sie wieder daheim.

    Ob es einen Burggeist gibt, möchten sie wissen
    und ob man schlafen konnte auf so hohen Kissen,
    wo denn auf der Burg Verließe und Toiletten waren
    und warum man Perücken trug über den Haaren.

    Der Burgführer beantwortet geduldig die Fragen all`.
    Sie wiederholen sich, sind ähnlich von Fall zu Fall.
    Auf den Burgen sieht man auch Burgfahnen wehen
    oder kann manchmal einen flinken Turmfalken sehen.

    Unsere Phantasie wird jedenfalls tief angeregt,
    wenn man auf einem ehrwürdigen Burghof steht.
    und wenn man dann die alten Gemächer betritt,
    wo in den hohen kalten Fluren hallt jeder Schritt.


    Autor: Sieglinde Seiler
    Titel: Die Burg, (Crailsheim, den 29.4.05)
    Copyright: © Sieglinde Seiler
    gepostet von Sieglinde Seiler
    Date: 02.08.2009 11:43
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