Sommertöne
Der Jahreszeiten Klang
ist - achtet man darauf -
unterschiedlich wie auch
ihr Aussehen im Verlauf.
Der Sommer tönt anders
als Frühling und Winter.
Da gibt es weit mehr, im
Freien, spielende Kinder.
Das Trällern der Lerche,
der Singvögel Gesang,
das hohe Grillenzirpen,
den Sommerabend lang.
Auf grünen Almenwiesen,
das gleichförmige „Muh“,
das Klingen ihrer Schelle,
einer grasenden Almkuh.
In den heimischen Wäldern
des Käuzchens später Ruf,
das Röhren des Hirsches,
wie Gott ihn eben erschuf.
Das Wogen des Getreides,
der Blätter raschelndes Lied,
das Klagen unserer Katzen,
der Tauben ruggernder Fried`.
Das Plätschern des Baches,
der Kirchturmglocken Klang,
der Enten lautes Schnattern,
Wellenrauschender Gesang.
Leises Säuseln des Windes,
des Donners mächtiger Hall,
das Peitschen des Sturmes,
das Tosen eines Wasserfall.
Des Kuckucks schöner Ruf,
des Bussards schriller Schrei,
eines Vogelzuges Rauschen,
der Sommer ist bald vorbei.
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