Der erste Psalm -
Wohl dem, ja ewig wohl, der in den frühen Jahren
Sich von der Sündenbahn auf Gottes Pfad begibt!
Wohl dem, der sich enthält, mit jenem Schwarm zu fahren,
Der alles Gute höhnt, und seine Lüste liebt.
Wohl dem, der nimmermehr auf Lästrer-Bänken sitzet,
Wo man zu Gottes Schmach die Spötter-Lippen spitzet!
Wohl dem, der sich am Herrn und seinem Wort erfreuet,
Der Dich, Gott Zebaoth, vor Aller Ohren preist!
O wohl ihm, denn er wird gleich einem Baum erneuert,
Wenn ihn des Schöpfers Wort und Machtspruch grünen heißt.
Er kann zu seiner Zeit die schönsten Früchte tragen,
Sein Gärtner, der ihn pfrobst, der kann von Freude sagen.
Hingegen wehe dem, der mit der Sünder Haufen
Den Lebenspfad verfehlt und in die Wüste irrt!
Die Sünder müssen sich zum Unglück selbst verkaufen,
Wenn der entstand`ne Sturm sie durch einander wirrt.
Sie stäuben in die Luft; der Herr kennt die Gerechten.
Weh Allem, welche noch ihr Freveln frech verfechten!
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