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    Reisen (1934)

    Reisen

    Reisen soll ich, Freunde, reisen?
    Lüften soll ich mir die Brust?
    Aus des Tagwerks engen Gleisen
    Lockt ihr mich zu Wanderlust?
    Und doch hab ich tiefer eben
    In die Heimath mich versenkt,
    Fühle mich, ihr hingegeben,
    Freier, reicher, als ihr denkt.

    Nie erschöpf` ich diese Wege,
    Nie ergründ` ich dieses Thal,
    Und die altbetretnen Stege
    Rühren neu mich jedesmal;
    Öfters, wenn ich selbst mir sage,
    Wie der Pfad doch einsam sei,
    Streifen hier am lichten Tage
    Theure Schatten mir vorbei.

    Wann die Sonne fährt von hinnen,
    Kennt mein Herz noch keine Ruh,
    Eilt mit ihr von Bergeszinnen
    Fabelhaften Inseln zu;
    Tauchen dann hervor die Sterne,
    Drängt es mächtig mich hinan,
    Und in immer tiefre Ferne
    Zieh` ich helle Götterbahn.

    Alt` und neue Jugendträume,
    Zukunft und Vergangenheit,
    Uferlose Himmelsräume
    Sind mir stündlich hier bereit.
    Darum, Freunde, will ich reisen;
    Weiset Straße mir und Ziel!
    In der Heimath stillen Kreisen
    Schwärmt das Herz doch allzu viel.

    Autor: Ludwig Uhland (1787-1862)
    Titel: Reisen (28. 29. Juni 1834)
    Uhland Rubrik: Lieder
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