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    Mein Gesang (1805)

    Mein Gesang

    Ob ich die Freude nie empfunden?
    Ob stets mein Lied so traurig klang?
    O nein, ich lebte frohe Stunden,
    Da war mein Leben Lustgesang.
    Die milde Gegenwart der Süßen
    Verklärte mir das Blumenjahr;
    Was Morgenträume mir verhießen,
    Das machte stets der Abend wahr.

    O könnten meiner Wonne zeugen
    Des Himmels und der Bäche Blau,
    Die Haine mit den Blüthenzweigen,
    Der Garten und die lichte Au!
    Die haben Alles einst gesehen
    Und haben Alles einst gehört;
    Doch ach, sie müssen traurig stehen,
    Auch ihre Zier ist nun zerstört

    Du aber zeuge, meine Traute,
    Du Ferne mir, du Nahe doch!
    Du denkst der kindlich frohen Laute,
    Du denkst der sel`gen Blicke noch.
    Wir hatten uns so ganz empfunden,
    Wir suchten nicht das enge Wort,
    Uns floh der rasche Strom der Stunden
    In freien Melodien fort.

    Du schiedest hin, die Welt ward öde,
    Ich stieg hinab in meine Brust;
    Der Lieder sanfte Klagerede
    Ist all mein Trost und meine Lust.
    Was bleibt mir, als in Trauertönen
    Zu singen die Vergangenheit?
    Und als mich schmerzlich hinzusehnen
    In neue goldne Liebeszeit?

    Autor: Ludwig Uhland
    Titel: Mein Gesang (1805)
    Uhland Rubrik: Lieder
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