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    Lied eines Armen (1805)

    Lied eines Armen

    Ich bin so gar ein armer Mann
    Und gehe ganz allein.
    Ich möchte wohl nur einmal noch
    Recht frohen Muthes sein.

    In meiner lieben Eltern Haus
    War ich ein frohes Kind;
    Der bittre Kummer ist mein Theil,
    Seit sie begraben sind.

    Der Reichen Gärten seh` ich blühn,
    Ich seh` die goldne Saat;
    Mein ist der unfruchtbare Weg,
    Den Sorg`und Mühe trat.

    Doch weil` ich gern mit stillem Weh
    In froher Menschen Schwarm
    Und wünsche Jedem guten Tag
    So herzlich uns so warm.

    O reicher Gott, du ließest doch
    Nicht ganz mich freudenleer:
    Ein süßer Trost für alle Welt
    Ergießt sich himmelher.

    Noch steigt in jedem Dörflein ja
    Dein heilig Haus empor;
    Die Orgel und der Chorgesang
    Ertönet jedem Ohr.

    Noch leuchtet Sonne, Mond und Stern
    So liebevoll auch mir,
    Und wann die Abendglocke hallt,
    Da red` ich, Herr, mit dir.

    Einst öffnet jedem Guten sich
    Dein hoher Freudensaal,
    Dann komm` auch ich im Feierkleid
    Und setze mich ans Mahl.

    Autor: Ludwig Uhland
    Titel: Lied eines Armen (1805)
    Uhland Rubrik: Lieder
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