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St. Martin – der heilige Martin
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St. Martin – der heilige Martin
Der heilige Martin ist uns auch
als Bischof von Tours bekannt.
Er kam im 4. Jahrhundert n. Chr.
als Kind in italienisches Land.
Schon als Kind war St. Martin
stark von Gottes Geist beseelt,
während seine Familie hatte
die Götzenverehrung gewählt.
Martin ließ sich in der Kirche
als Taufbewerber aufnehmen –
doch mit 15 Jahren kam er
mit dem Militär ins Benehmen.
Auf kaiserlichen Befehl hin
musste er diesen Dienst tun,
und sein kirchliches Leben
musste eine Zeitlang ruh`n.
Seinen Diener behandelte
er wie einen eigenen Bruder.
Selbst niedrigste Dienste für
diesen verrichtete und tat er.
Er unterstützte Bedürftige mit
Demut und der Liebe Ansinnen
und konnte damit die Achtung
der Waffenkollegen gewinnen.
Eine Legende erzählt über Martin,
daß er sogar eine Lösung fand,
als halbnackt ein Bettler bittend,
im strengen Winter, vor ihm stand.
Weil er alles an Arme verteilt hatte,
konnte er ein Almosen nicht geben.
Doch wollte er dem Bettler helfen.
Es war wichtig für sein Überleben.
Martin hatte nur noch seine Waffe
und sein schweres Kriegsgewand,
Es spricht für seine selbstlose Art,
daß er dennoch eine Lösung fand:
Martin teilte seinen dicken Mantel
mit dem Schwert einfach entzwei,
damit nun auch der arme Bettler
im strengen Winter bekleidet sei.
In der folgenden Nacht erschien
der Heiland dem Martin im Schlaf,
bekleidet mit der Hälfte des Mantels,
die er dem Bettler gab, als er ihn traf.
Martin hörte, wie der Heiland sagte
zu der versammelten Engelsschar,
daß er mit dem Teil des Gewandes
von Martin bekleidet worden war.
St. Martin setzte sich für die
Armen und Bedürftigen ein.
Er wollte mit seinem Einsatz
Helfer für Randgruppen sein.
Sein Handeln damals, sollte
uns heute zu denken geben,
denn Martin kann Vorbild sein
für ein Umdenken im Leben.
Heute erinnert das Brauchtum
am 11.11. mit dem Martinsritt,
daß St. Martin für den Bettler
seinen Mantel entzwei schnitt.
Auch an uns heutige Menschen
hätte sicher Martin die große Bitt`:
"Denkt auch an die Bedürftigen,
und verschenkt Euer Herz mit."
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