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Blaue Blütenträume
Sommer, Sonne, blauer Himmel, noch blauere Blüten,
unserer Natur mit Blumen prallgefüllte Wundertüten!
Ein kühler Ausdruck des Blühens in der heißen Zeit,
wo die warmen Farben des Herbstes sind noch weit!
Der Rittersporn, eine der größten Blumen von allen,
will uns in lilablau, rosa oder auch hellblau gefallen.
Die Kornblume mischt sich unter Margeriten und Mohn.
Ein farbenprächtiges Bild ist ihres Bemühens Lohn.
Die langblühende Akelei blüht meist in dunklem Blau.
Sie sieht traurig zu Boden, als wäre der Tag heute grau.
Ihr Köpfchen ist kunstvoll, sieht fast fremdländisch aus.
Die Blume sät sich auch gerne von selber wieder aus.
Tiefblau blüht im Steingarten der veredelte Gartenenzian,
den man etwas seltener sieht, aber doch dann und wann.
Er richtet sein Blütengesicht immer zum Himmelszelt aus
und kommt im Frühling schon zeitig aus der Erde heraus.
Der Eisenhut ist giftig, wird deshalb nicht gern gepflanzt.
Er blüht noch eifrig, obwohl der Altweibersommer tanzt.
Ein helles Blau hat das früh blühende Vergissmeinnicht,
dessen klingender Namen schon uns Menschen anspricht.
Auch die Clematis ist in tiefem Violettblau zu erwähnen.
Schmückend, darf sie sich eines langen Lebens wähnen.
Im Herbst ist oft an Zäunen eine blaue Winde zu sehen,
die sich gelenkig um Drahtgeflecht u. Latten kann drehen.
Den blauen Fingerhut hätte ich beinahe dabei vergessen,
habe ich doch noch nie einen in meinem Garten besessen!
Die kleinere Ausgabe davon auf der Wiese ist eher zart,
Die Natur hat bei der Gartenausgabe mit Zartheit gespart.
So gibt es eine Menge blaublühender Blumenträume.
Blumen schaffen es blau zu blühen, nicht aber Bäume.
Blau ist die Farbe der Treue und spricht uns daher an,
so wie es zeitig auch schon das Heckenveilchen getan.
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