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Halloween
Halloween ist – hier besonders von der Jugend gefeiert –
bei uns in Deutschland noch gar nicht so lange bekannt.
Der keltische Brauch, ursprünglich aus Irland kommend,
eroberte über Amerika nach und nach auch unser Land.
Bei den heidnischen Kelten endete am 31.1o. das Jahr.
Der Sommer war zu ende, die dunkle Jahreszeit begann.
Im Glauben, daß Geister Feuer fürchteten, zündete man
am Vorabend von Samhain auf den Hügeln Opferfeuer an.
Damit wollten die Kelten aber auch den Winter begrüßen.
Rübenfratzen sollten Dämonen und Hexen abschrecken.
Als der Brauch nach Amerika kam, nutzte man Kürbisse
als Fratzen, um Furcht bei bösen Geistern zu erwecken.
Am Abend leuchten vor den finsteren Hauseingängen,
ausgehöhlte Kürbisse mit einem geschnitzten Gesicht,
gruselige Grimassen schneidend, Angst einflößend,
von innen angestrahlt, durch eine Kerze oder Teelicht.
Mit riesengroßem Mund und noch größeren Zähnen,
schauen sie auf ihrer Treppenstufe bedrohlich drein.
Auch die vereinzelt dekorierten Strohhexen daneben,
laden nicht gerade zum Betreten eines Hauses ein.
Halloween-Partys werden auch hierzulande beliebter.
Mädchen verkleiden sich so schwarz wie die Nacht.
Kräftig geschminkt und mit großem Harry-Potter-Hut
wird sich bei Einbruch der Dämmerung aufgemacht.
Man zieht durch die Kneipen, hat dabei viel Spaß,
lärmt auf den Straßen, schleicht durch die Gassen,
erschreckt dabei die Leute mit seinem Erscheinen,
nach dem alten Motto „Wehe wenn sie losgelassen!“
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