Büsche und Hecken
Werden vernichtet Büsche und Hecken,
worin Kleintiere sich gerne verstecken,
sogar achtlos abgeholzt kleine Knicks,
dann gedeiht, lebt und atmet nichts.
Buschbewohner: Marder, Iltis, Igel,
dazu zählen auch Fuchs und Wiesel,
durchwühlen lautlos den Erdengrund,
vertilgen genussvoll den Schädlingsfund.
Rebhuhn, Wachtel und Fasan,
kündigen früh den Morgen an,
vernichten massenhaft Schadinsekten,
die sich in Getreidehalmen verstecken.
Der Neuntöter braucht Dornen von Hecken,
um seine Beute darauf zu stecken,
und die unzähligen grauen Feldhasen,
eifrig Gräser auf Wegen kurz grasen.
Heckenbewohner werden tausendfach vertilgen,
Schädlinge, die sich auf Felder und Acker bilden,
erscheinen zahllos Schadinsekten und Mäuseplagen,
werden Greifvögel und Kleinvögel sie endlos jagen.
Busch und Hecke, allzeit eine Oase,
gibt Lebendigkeit in jeder Jahresphase,
ob am Acker, an Wiesen oder Uferrand,
dieser Naturwuchs - jederzeit hochinteressant.
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