Ich weiß, was ich nicht mehr will
Ach, Du willst mir unverhohlen,
Einen Stern vom Himmel holen,
Für mich kochen, mit mir leben,
Würdest alles dafür geben.
Aber Du bist nur am Nehmen,
Nicht bereit, Dich zu bequemen,
Das zu tun, was Du verbriefst.
Ich bedaure es zutiefst.
Ja, im Schreiben bist Du groß,
Da bist Du das große Los.
Schreibst Gedichte, ach wie nett,
Sie sind aus dem Internet.
Hast mich immer nur belogen
Und am Ende noch betrogen.
Einen ander‘n auszunehmen
Ist ein schäbiges Benehmen.
Uns‘re Tage sind gezählt.
Hast ‘ner andern nachgestellt.
Treib‘ mit ihr Dein fieses Spiel,
Ich weiß, was ich nicht mehr will.
Deine Blicke ständig wandern,
Von der einen zu der ander‘n,
Das wird sogar mir zuviel.
Ich weiß, was ich nicht mehr will.
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