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    An eine Äolsharfe (1837)

    An eine Äolsharfe

    Angelehnt an die Efeuwand
    Dieser alten Terasse,
    Du, einer lustgebornen Muse
    Geheimnisvolles Saitenspiel
    Fang an
    Fange wieder an
    Deine melodische Klage!
    Ihr kommet, Winde, fern herüber
    Ach! von des Knaben,
    der mir so lieb war,
    Frisch grünende Hügel.
    Und Frühlingsblüten unterwegs streifend,
    �bersättigt mit Wohlgerüchen,
    Wie süß bedrängt ihr dieses Herz
    Und säuselt her in die Saiten,
    Angezogen von wohllautender Wehmut
    Wachsend im Zug meiner Sehnsucht,
    Und hinsterbend wieder

    Aber auf einmal,
    Wie der Wind heftiger herstößt,
    ein holder Schrei der Harfe
    Wiederholt, mit zu süßem Erschrecken,
    Meiner Seele plötzliche Regung;
    Und hier - die volle Rose streut, geschüttelt:
    All ihre Blätter vor meine Füße!

    Autor: Eduard Friedrich M�rike (1804-1875)
    Titel: An eine Äolsharfe (1837)
    Alle Eduard Friedrich M�rike Gedichte

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