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    Mit dem Vater in der Stadt

    Mit dem Vater in der Stadt

    War das eine Freude, ein Fest für mich,
    Wenn der Vater einst sprach: „Auf, spute dich!

    Ich fahr`in die Stadt. Die Stiefel geschmiert -
    Dein Sonntagswams an - aber rasch - es pressiert”

    Wie sprang ich so flink die Stiege hinauf,
    Riß ungestüm Kasten und Schubladen auf.

    In wenig Minuten war es geschehn,
    Daß ich beim Vater bereit konnte stehn

    Im Sonntagskittel und Kragen und Kapp`.
    Nun ging es lustig durchs Dörflein im Trapp.

    Der Spitz sprang bellend am Braunen empor,
    Und Vater holte sein Pfeifchen hervor.

    Ich aber neben ihm stolz und frei
    Hielt`s Leitseil und schwang die Peitsche dabei.

    Und mit Hufschlages rhythmischem Klang
    Lustige Liedlein ich pfiff oder sang.

    Und als in der Stadt wir fuhren herum,
    Da war ich vor Freude und Jubel stumm;

    Denn Märchen auch Märchen und Glanz und Pracht
    hat überall mir entgegengelacht.
    *     *     *   
    Nun aber ist lange dahin die Zeit,
    Da mich die Schönheit der Stadt hat erfreut.

    Wo mir einst Reichtum entgegengelacht,
    Da seh ich nun Sorge, Elend und Nacht.

    Und hinter dem Flitter und all dem Glanz
    Schau ich den verborgenen Dornenkranz.

    Nun führt mich morgens der Frühzug zur Stadt,
    Und abends verlass`ich sie müd`und matt,

    Und denke dabei oft sehnend zurück
    An jene Fahrten voll Jubel und Glück...

    Autor: Karl Friedrich Mezger (1880-1911)
    Titel: Mit dem Vater in der Stadt
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