Katzenkummer, ein Gedicht von Heidrun Gemähling

Katzenkummer

Es stand eine Katze
mit erhob'ner Tatze
unbeweglich und stumm
seit Zeiten so herum,
am Eingang des Gartens,
der Familie Martens.

Der Schmusekater „Klaus“
schlich abends um das Haus,
schrie zum Herzerbarmen
nach der Katze Carmen,
die nur lieblich starrte,
immer gleich verharrte,
drum er sie begehrte,
sie sich auch nie wehrte,
wenn er sie beleckte,
sich voll Liebe streckte,
doch am frühen Morgen,
war er voller Sorgen,
denn die süße Katze
hielt weiter ihre Tatze
ihm traulich entgegen,
wurde fast verlegen,

und sah nun endlich ein,
diese wird niemals mein.

© Heidrun Gemähling

Autorin:
Heidrun Gemähling
Eschweg 5
D-48531 Nordhorn
Telefon 05921/32231
eingesandt von Heidrun Gemähling
am 02.09.2012 11:24
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