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    Wie freu‘ ich mich der hellen Tage!

    Wie freu‘ ich mich der hellen Tage!

    Wie freu‘ ich mich der hellen Tage,
    Wenn unterm blauen Himmelszelt
    Nach langer Kält‘ und Winterplage
    Frohlockt die bunte Frühlingswelt!

    Mir ist, als müßt‘ ich jubelnd springen
    In dieses Blüthenmeer hinein,
    Als müßt‘ ich auch empor mich schwingen
    Hellsingend mit der Vögel Reih‘n.

    Mein Auge hangt an jeder Blüthe,
    Mein Ohr an jedem Klang und Ton,
    Und aus dem zagenden Gemüthe
    Ist alles Erdenleid entfloh‘n.

    Ihr fernen Lieben, laßt die Klage!
    O kommt und freuet euch mit mir!
    In meines Frühlings helle Tage,
    So oft sie nah‘n, gehört auch Ihr


    Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
    Titel: Wie freu‘ ich mich der hellen Tage!
    Buch: Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben
              (Erste vollständige Ausgabe, Zweite Auflage 1878)

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