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    Am Kamin
    von Johanna Ambrosius (1854 - 1939)

    Am Kamin
    Ich liebe die Dämmerstunde,
    Dann sitz` ich am trauten Kamin
    Und seh`, wie dem Flammenmunde
    Viel lust`ge Gestalten entfliehn.

    Sie winden wie Blumenleiber
    Sich aus dem purpurnen Schoß
    Und schmücken wie lustige Weiber
    Den Busen mit güldener Ros`.

    Die Locken  —  schillernde Schlangen  —
    Züngeln herüber zu mir,
    Sie hauchen auf meine Wangen
    Erlosch`ne Jugendzier.

    Und höher strecken im Glanze
    Die Arme sie auf in die Nacht,
    Im wilden, dämonischen Tanze,
    Im Busen die Lust erwacht.

    Unter versengenden Küssen,
    Des Tanzes wildjagenden Lauf,
    Der Sehnsucht nie stillendem Grüßen  —
    Zehren sie selber sich auf.

    Ich lege den Kopf in die Hände
    Und blick` in den schwarzen Kamin.  —
    Ach, könnten die tobenden Brände
    Im Herzen so schnell verglühn!



    Autor: Johanna Ambrosius (1854 - 1939)
    Titel: Am Kamin
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